Beschrieb:

Schon vor ein paar Jahren haben wir uns in Klosters eine Woche Bikeferien gegönnt. Lukas konnte uns wieder für eine Woche die tolle Wohnung beim Bahnhof Klosters Dorf besorgen. Auch dieses Jahr hatten wir im Gegensatz zu 80% der restlichen Schweiz Glück mit dem Wetter, abgesehen vom Freitag. So genossen wir eine super Woche mit schönen Trails, gutem Wetter und vielem mehr.

Tour 1
32km 820hm

Klosters-Selfranga-Untersäss-Alp Sardasca-Monbiel-Berg-Klosters
  Wie schon vor 4 Jahren beginnen die meistens Touren mit dem Trail hinauf nach Klosters Platz. Dieses Jahr scheinen die Brämen in den Ferien zu sein, zu unserer Freude. Oben bei Selfranga biegen wir auf den Singletrail nach Mälcheti (Achtung teilweise ausgeschilderter Walkertrail, Rücksicht nehmen). Wir fahren mal auf breitm Weg, mal auf schmalem Singletrail auf der rechten Seite des Vereinabaches bis zum Untersäss. Oberhalb des Untersäss biegen wir ab zur Alp Sardasca, steil führt der Weg bergauf bis wir auf eine schöne Hocheben gelangen und eine längere Pause im Gras geniessen. Auf dem Rückweg nehmen wir den Trail auf der rechten Seite des Baches bei der Alp Spärra. 2.5km feinster Singletrail bis Garfiun lässt viel Freude in uns aufkommen. Nach einer kurzen Passage auf der Strasse biegen wir in Monbiel ab auf den Wanderweg nach Berg und Russna und freuen uns an der schönen Aussicht auf diesem Trail, bevor wir hinunter nach Klosters stechen und noch unsere Freunde aus Wiesen (Lisi, Urs, Linus und Flurin) auf dem Spielplatz treffen.
         
Selfranga, beginn des Singletrails kurze harte Steigung Ivo hats geschafft Urs kommt um die Ecke Urs kurz vor Untersäss
Genuss pur verdiente Pause kurz nach Spärrra mit Blick auf die Gletscher   Alp Sardasca
 
Irène durch die Geröllhalde Urs bereit auf das was kommt Ivo gleich hinterher früh übt sich!  
         

Tour 2
31km 1380hm

Klosters-Laret-Wolfgangpass-Parsennhütte-Gotschnagrat-Untersäss/Casanna-Serneuser Schwendi--Klosters
  Schon auf dem schönen Weg von Klosters nach Laret, haben wir einige kurze aber giftige Steigungen zu bewältigen; dies ist jedoch noch nichts verglichen mit dem, was uns danach noch blühen wird. Nach einer kurzen Pause in Laret geht‘s noch entspannt bis zum Wolfgangpass (1631). Der erste Kilometer steigt noch gemütlich an (10%). Ab 1700 m.ü.M. bis oberhalb Stützalp erwarten uns auf ca. 1.7km 300hm mit vielen Steigungen im Bereich von 20 bis max. 30%! Es folgt eine kurze Passage zum Erholen bevor uns noch einmal 170hm auf 1.2km erwarten mit einer Abschlussrampe von bis zu 25%. Endlich geschafft. Wir erholen uns auf der Terrasse des Bergrestaurants und geniessen die Aussicht. Nach der Pause geht‘s genüsslich dem Panoramaweg entlang zum Gotschnagrat hinauf. Oben angekommen, ergötzen wir uns an dem atemberaubenden Panorama. Entlang des Casanna Gipfel nehmen wir auf dem breiten Weg stäubend die Abfahrt unter die Stollen. Kurz vor einem Steilhang zweigen wir rechts auf den schmalen Bergwanderweg ab. (Variante Steilhang hinunter etwas einfacher). Auf einem anspruchsvollen Trail, der aber viel Fahrspass bietet, geht‘s runter zur Untersässhütte. Ab Untersäss folgen wir dem Trail Richtung Serneuser Schwendi. Ein spassiger Trail über Alpwiesen bringt uns runter. Übers Usser Bündi gehts gemütlich abwärts nach Klosters.
         
Lukas keep cool Heinz der Tourenführer und Irène kurz vor Laret Urs schaut etwas skeptisch, eine Vorahnung? der erste Kilometer noch gemütlich der Anstieg schon fast zu steil zum fahren ( bis 30%)
Oberhalb Stützalp, die kleine Erholungsstrecke! der letzte Teil zur Parsennhütte Bettina hats geschafft der Kuh schmeckts Panoramaweg von der Parsennhütte zum Gotschnagrat
 
Lukas vor der faszinierenden Kulisse (Cassana) Gruppenfoto auf dem Gotschnagrat Lukas im Supertrail Spass muss sein!  
         

Tour 3
58km 1800hm

Davos Platz-Glaris-Alter Zügenweg-Wiesen-Wiesen Station-Monstein-Davos-Wolfgangpass-Selfranga-Klosters
  Auf unserer 3. Tour wollen wir unsere Freunde in Wiesen besuchen. Zuerst gehts mit der Bahn von Klosters nach Davos, damit wir einige Höhenmeter sparen können, denn es gibt noch genug zu vernichten. Zuerst rollen wir nach Frauenkirch, wo wir rechts zum Hirzenboden abbigen. Nach einem kurzen Abschnitt runter nach Glaris folgen wir dem Wanderweg zum alten Zügenweg. Hier lesen wir zwar das privat verfasste Warnschild (für Fahrradfahrer nicht geeignet), lassen uns aber nicht von unserem Plan abhalten. (Wir sind ja schliesslich Biker!!) 1998 war ich die Strecke schon einmal gefahren und somit war mir bekannt, dass Befahren mit dem erforderlichen Respekt kein grosses Problem darstellt. Nach einem Stück auf dem breiten Waldweg folgt nun der Eingang zum alten Zügenweg. Auf den nächsten 2.4km erwarten uns etwa 180hm, das heisst es gibt auf diesem Weg sämtliche steile Anstiege zu bewältigen. Achtung: bei einigen Gerölleinschnitten ist wirklich Vorsicht geboten. Sie sind aber besser ausgebaut und weniger gefährlich als noch vor 10 Jahren. Auch die Vegetation am Hang ist gediehen und dadurch viel intensiver. Wir kämpfen uns langsam über den Weg den Berg hinauf. Auf ein paar wenigen kurzen Abfahrten können wir es sausen lassen. Nach Erreichen des höchsten Punktes des Zügenweges geht‘s runter nach Wiesen. Hier vertilgen wir unsere Sandwiches und ein köstliches Dessert bei unseren Freunden. Nach der Pause nehmen wir den Wanderweg hinunter nach Wiesen Station - schwuppdiwups sind wir über 200hm tiefer gelandet. Sogleich folgt der nächste tolle Trail aufwärts durch die Zügenschlucht bis zur alten Strasse. Am Ende der Schlucht, nach der Haltestelle Monstein, folgen 300hm auf einem schönen Waldpfad hinauf nach Monstein Dorf. Nach weiteren 90hm, geht’s dem Berg entlang Richtung Frauenkirch. Unterhalb Spina zweigen wir auf den nächsten tollen Trail ab, auf welchem wir zum Junkersboden oberhalb Frauenkirch gelangen. Vor uns liegt nun noch der Wolfgangpass, welchen wir über den Veloweg erreichen. Der nächste Singletrail wartet schon auf uns. Wir brausen auf der rechten Seite des Stützbaches bis zur Brücke Grüenbüdeli hinunter. Ab hier ist Bikefahrverbot. Ein kurzes Stück auf der Hauptstrasse folgend, biegen wir rechts ab auf den Trail runter zum Autoverlad und biken entlang dem Stützbach zurück nach Klosters. So erreichen wir nach langer Tour mit vielen tollen Trails gegen Abend unsere Wohnung.
Leider konnte Lukas wegen einer Fingerverletzung nicht mitkommen, um so dankbarer waren wir als unser Regenerationsfood (Grossmutters Schoggicake, Chips, Bier, Cola etc.) schon bereit war, Merci.
         

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Alter Zügenweg
Teil 1


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Ivo beim eirollen nach Frauenkirch Nach Glaris der nette Hinweis für Biker Alter Zügenweg   Irène
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Alter Zügenweg
Teil 2


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Zügenschlucht

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  Bettina schöne Holzfigur vor Wiesen letzte kurze Steigung vor Wiesen  

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Trail nach Frauenkirch

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Stützbachtrail

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in der Zügenschlucht Bettina in Fahrt Irène auf dem Weg nach Spina    
         

Tour 4
31km 1290hm

Klosters-Schifer-Fajols-Birchenbüelen-Schifer-Serneuser Schwendi-Rütiwald-Grossrüti-Klosters
 

Von Klosters fahren wir hinauf zum Schifer (1558). Nach einer rasanten Abfahrt bis auf 1320m.ü.M., nehmen wir die kurze und steile Abkürzung bei Fajols (100hm auf 540m, Durchschnittliche Steigung auf holprigem Untergrund 18.5%, max. 23%) um Richtung Durannapass zu fahren. Beim Birchenbüelen machen wir eine Pause bevor wir die Diretissima nach Schifer in Angriff nehmen. Wir freuen uns ab der tollen Abfahrt mit ein paar kniffligen Passagen am Schluss. Nach einer kurzen Steigung zur Serneuser Schwendi biegen wir auf den Singletrail durch den Rütiwald ab. Der obere Teil ist gespickt mit Wurzeln, welche ausserdem noch nass sind; Vorsicht ist geboten. Der untere Teil bis zum nächsten Waldweg ist flüssig zu fahren. Wir überqueren den Waldweg und fahren weiter hinunter bis Rüteli. Die Gegensteigung hinauf zum Waldweg hat wieder um die 18% Steigung. Gemütlich geht‘s noch runter nach Klosters.

         
Irène am tanken Ivo nimmt die Abkürzung in Angriff langsam den... ...Untergrund mit den Sitzsensoren fühlend... ...gehts bergauf (bis 23%)

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Duranna Schifer

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Birchenbüelen es ist frisch geworden Irène der "Nüssli/Fruchtwagen" Urs im gelben Styl  

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Rütiwald

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Irène vorsichtig durch die Kurve Urs      
         

Tour 5
12.5km 560hm

Klosters-Hinderem Zug-Station Clavadürli-Klosters
 

Leider kommt im Verlaufe des Tage eine Schlechtwetter-Front vom Tessin ins Bündnerland, was jedoch kein Grund ist, auf eine kurze Abschlusstour zu verzichten. Urs, Bettina und Heinz machen sich auf den Weg Richtung Gotschnaboden. Mit der Zeit wird der Regen immer stärker. Beim Hinderem Zug verpflegen wir uns kurz im Stall. Danach geht‘s ab auf den Singeltrail durch den Innerzugwald. Wir haben eine Menge Spass und fahren lachend im strömenden Regen, den Trail hinunter zurück nach Klosters direkt in die Waschanlage.

         

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Hinderem Zug

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HInderm Zug Pause im Stall      
         
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
     
     
     
     
 
Webmaster Heinz Jost
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